Buddhistisch fundierte Psychotherapie / Coaching & Achtsamkeitsmeditation

 

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Buddhistisch fundierte Psychotherapie / Coaching & Achtsamkeitsmeditation

Focusing


Focusing ist eine psychologische Methode, die philosophisch begründet, empirisch überprüft und klinisch erprobt ist. In ihrem Zentrum steht das achtsame Wahrnehmen des körperlichen Erlebens. Aus diesem entfalten sich lösungsorientierte Schritte – Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing bedeutet, der Stimme des Körpers zu folgen. Es beschreibt den Kernprozess persönlicher Veränderung.

 

In einfacheren Worten: Mit Focusing schaffen wir einen direkten Zugang zu unserer Intuition. Indem wir hinspüren, wie sich ein Problem in unserem Körper anfühlt und dann mit unserer Aufmerksamkeit dort verweilen, schaffen wir einen Raum für Heilung und der Lösung des Problems.

 

Focusing wurde im Rahmen der Personenzentrierten Psychotherapie seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts von Eugene T. Gendlin, Professor für Philosophie und Psychologie an der Universität Chicago entwickelt und hat inzwischen weltweite Verbreitung gefunden.

 

Ausgangspunkt von Gendlins Entwurf ist sein überraschendes Eingeständnis, dass die eigentliche Arbeit nicht der Therapeut leistet, sondern der Klient. Zu dieser Erkenntnis kam er durch die sorgfältige Beobachtung erfolgreicher Patienten. Als gemeinsames Merkmal fiel ihm die Art und Weise auf, wie sie unabhängig vom Therapeuten über ein Problem sprachen und sich dabei in immer neuer Hinwendung ihrer körperlichen Empfindungen vergewisserten. Diese Rückkoppelung ist für Gendlin der Schlüssel zum Erfolg und bildet die Grundlage des Focusing.

 

Eine Folge dieses neuartigen Ansatzes ist die geänderte Rollenverteilung. Nach Gendlin besitzt der Klient bei der Lösung seiner persönlichen Probleme die alleinige Autorität, die alleinige Kompetenz und das alleinige Wissen. Er ist sein eigener Therapeut. Aus dem Klienten wird der Focuser, der den Prozess autonom beginnt, steuert und beendet. Der Therapeut wird zum Begleiter. Ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht nicht.