Was ist Buddhistisch fundierte Psychotherapie?


Buddhistisch fundierte Psychotherapie geht von dem humanistischen Therapieansatz aus, dass in jedem Menschen das Potenzial zu vollständiger psychischer und geistiger Gesundheit vorhanden ist.

 

Das gesunde Potenzial und die Entwicklungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit. In diesem Sinne arbeitet Buddhistisch fundierte Psychotherapie vollkommen ressourcen- und prozessorientiert.

 

 

Ressourcenorientierung konzentriert sich auf die Stärken und die Kompetenzen des Klienten - und nicht auf die Defizite. Wir arbeiten also daran, dass Sie Ihre Stärken und Fähigkeiten wieder wahrnehmen können!

 

Kompetenzen, Fähigkeiten und Stärken stecken in jedem Menschen und sind die Quelle von Kraft, Wohlbefinden, Zuversicht, Vertrauen und Kreativität. Meist sind diese Ressourcen jedoch durch die aktuelle Problematik und dem Leidensdruck nicht zugänglich.

 

Genau hier setzt die Therapie an!

 

 

Verbindung von westlicher Psychotherapie mit buddhistischer Psychologie


 

Ich wende - je nach Erfordernis - Methoden aus zentralen Psychotherapieverfahren an:

 

Diese Methoden bekommen durch die Integration der buddhistischen Psychologie eine andere Akzentuierung und Intensität. Auch der Buddhismus möchte die Menschen heilen, allerdings in einem viel umfassenderen Sinne. Ziel ist es, zunächst zu erkennen, dass wir weit mehr sind als unsere negativen Gedanken, Gefühle, Ängste und Stimmungen, in denen wir uns gefangen fühlen, besonders wenn es uns gerade schlecht und mies geht.

 

Die Enge des Ichs zu durchbrechen - ohne die Gefühle und Stimmungen zu unterdrücken oder zu negieren, sowie - in einem weiteren Schritt - sich dem HEILRAUM seines WAHREN SELBST (seiner eigenen BUDDHA NATUR), das immer HEIL und UNVERSEHRT ist (egal wie viele Verletzungen und Kränkungen auch stattgefunden haben mögen!)  - dieses Einbeziehen auch der spirituellen Ebene eröffnet Raum und Weite für tiefe und nachhaltige Heilung.

 

Die Einbindung von Achtsamkeit in den Prozess ist hierbei das zentrale Element, denn erst sie ermöglicht es, wirklich Zugang zum Erleben im Hier und Jetzt zu haben. Das Hier und Jetzt ist der einzige Raum, in dem Veränderung geschehen kann. Die Vergangenheit nämlich können wir nicht mehr verändern und die Zukunft ist noch nicht da!

 

Achtsamkeit ermöglicht es darüber hinaus, die aktuellen Gefühle, Gedanken und Empfindungen zunächst einmal - oder vielleicht überhaupt zum ersten Mal! - unvoreingenommen und wertfrei wahrzunehmen. Für viele Klienten/Klientinnen bereits ein großes Gefühl der Erleichterung aus dem ständigen Gedankenkreisen, Grübeln, seinem "inneren Film in Endlosschleife" auszusteigen, innezuhalten und achtsam zu werden.

 

Buddhistisch fundierte Psychotherapie arbeitet also in keiner Weise manipulativ, da sie sich dem zuwendet, was Sie als Klient/Klientin im HIER und JETZT und diesem MOMENT erleben in Ihren Gedanken, Ihren Gefühle, Ihrem Körpers und Ihren Sinnen und darüber hinaus den Selbstheilungs- und Selbstbefreiungskräften den Raum öffnet.

 

 

Muss ich Buddhist/in sein?


NEIN müssen Sie nicht ...

 

Es spielt keine Rolle, ob Sie sich einer bestimmten Art von Spiritualität verbunden fühlen, Sie religiös sind oder nicht.

Schon gar nicht müssen Sie Buddhist/in sein, Meditationserfahrung mitbringen oder mit dem

buddhistischen Gedankengut vertraut sein.

 

Buddhistisch fundierte Psychotherapie ist in der Regel für JEDE/N geeignet!

 

Ausnahmen sind schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen.

Bei Unklarheiten sprechen Sie mich bitte an!

 

 

 

Buddhistische Pagode vor einem Berg

 

 

Das einzige, was Sie mitbringen sollten, ist Neugierde und Offenheit für die Erforschung Ihrer Innenwelt und Ihrer erlebten Realität - darüber hinaus

die Bereitschaft, einen Blick hinter die Kulissen Ihres normalen

Alltagsbewusstseins zu werfen!